Mal ehrlich...........
was kann ein Autor meinen, der behauptet, daß Lyrik und
Kommerz
durchaus miteinander kombinierbar ist ?
Vielleicht so etwas:
"Das End(geld)liche Erbe der Guldenburgs"
Alles war vom Feinsten an diesem Tag. Das Wetter, der Sekt, die reich verzierte Sahnetorte. Martin Graf von Guldenburg feierte nämlich seinen sechzigsten Geburtstag. Nur die hölzerne Mimik von Bankier Schulte paßte nicht in den festlichen Rahmen. "Vermies mir doch nicht den Geburtstag. Zehn Millionen dürften doch zu beschaffen sein", beschwor ihn der Graf. "Aber nicht von meiner Bank", zischelte Schulte griesgrämig. Das fehlte noch, das redliche Kapital seiner Privatbank einem lahmen, unrentablen Familienbetrieb auch noch hinterherzuwerfen. Doch sein kochender Unmut, die penetrante Nachfrage nach Krediten einfach unter den reich gedeckten Tisch zu fegen, wurde bald von einem lärmenden Helikopter verdrängt. Margot Balbeck, die ungekrönte Königin des holsteinischen Balbeck Brauereikonzerns gönnte sich mit einem strahlenden Lächeln ihren Auftritt. "Paß auf mein Schatz, aber sag' es niemanden", triumphierte Margot, begleitet von ihrem Sohn, während sie aus dem Helikopter stieg. "Bald wird diese ganze Pracht und Herrlichkeit unser sein, und das Schloß, mein Liebling wird bald in dem schönsten Rosa leuchten und diesem rostigen Schuppen endlich ein pfiffiges outfit verleihen".
Was zu diesem Zeitpunkt
keiner ahnt. Margot Bahlbeck ist eine ganz Schlimme. Sie hat nämlich ein
Auge auf den Guldenburg'schen Familienbetrieb geworfen und dies auch noch hinter dem
Rücken des "Patriarchen" und unangefochtenen Familienoberhauptes Martin Graf
von Guldenburg. In der Welt von "mergers und acquisitions"- oder auch
Unternehmensan- und Verkäufe genannt, riecht es hier nach einer feindlichen
Übernahme. Das ist dann der Fall, wenn der Besitzerwechsel gegen den Willen
der Eigentümer oder des leitenden Managements geschieht. Dies ist in diesem
Fall natürlich nicht so einfach. Denn das Guldenburgsche Erbe ist nicht wie
bei einer herkömmlichen Aktiengesellschaft weit verstreut auf viele Aktien
verteilt, die Margot Bahlbeck nach und nach einfach und heimlich aufkaufen
kann. Doch die schlaue Unternehmerin hat bereits einen Idee. Und während der
ahnungslose Schloßherr anläßlich seines Geburtstages einen 75er Mouton de
Rothschild durch seine aristokratische Kehle rinnen läßt, hat Margot
Bahlbeck seinen Familienbesitz bereits auf einem Reißbrett verplant.
Also...........
Feindliche Übernahmen von Unternehmen sind zwar in Deutschland, anders als in den USA noch eine Seltenheit. Weniger eine Seltenheit dagegen sind Kapitalgeber und Investoren, die Sie zuerst von Ihrem Durchsetzungsvermögen und von ihrem langfristigen Atem überzeugen müssen.
Aber..............
Wenn Sie Ihre Geldgeber, Anteilseigner, besten Kunden oder auch potentielle Geschäftspartner einmal mit Leidenschaft von sich überzeugen wollen,
dann..........folgen Sie der Menüleiste und lassen sich einfach mal überraschen.